Active Surveillance leicht gemacht – die Zukunft der Prostatabefundung

mdprostate Active Surveillance
Active Surveillance etabliert sich immer mehr als zukunftsweisende Behandlungsform für Prostatakrebs. Wir haben hierzu Herrn Prof. Dr. Michaely vom MVZ Karlsruhe für ein Gespräch getroffen. In dem kurzen Interview beantwortet er Fragen bzgl. der Bedeutung von KI für die weitere Etablierung, aber auch welchen Einfluss der Einsatz von Kontrastmitteln auf die Umsetzung von Active Surveillance hat.

Über die Notwendigkeit von MRT-Untersuchungen für eine kostengünstige und zeiteffiziente Active Surveillance Strategie sind wir uns einig. Braucht es Ihrer Meinung nach auch smartere Technologien, um die aktive Überwachung zu ermöglichen?

Wie alle wissen, ist der ständige Zeitdruck und die steigende Zahl an Untersuchungen eine große Herausforderung in der Radiologie. Das wird nicht weniger, wenn wir eine engmaschige Kontrolle einer immer größer werdenden Patient:innen-Gruppe ermöglichen wollen. Also ja, Effizienz spielt eine wichtige Rolle und KI ist hier nachweislich eine große Stütze. Wichtig ist meiner Ansicht nach, dass Tools auch in der Verlaufskontrolle unterstützen, indem sie longitudinale Daten verarbeiten.

Mit Blick auf die Effizienz wird von zahlreichen Radiolog:innen berichtet, dass die Nutzung von Kontrastmitteln die Umsetzung regelmäßiger Verlaufsuntersuchungen erschwert. Wie stehen Sie zu dieser Debatte?

Die Radiologie befindet sich stets im Wandel und das ist unabdingbar. Prinzipiell gehe ich davon aus, dass in Zukunft der Stellenwert der DCE für die Gesamtheit aller Untersuchungen abnimmt, jedoch weiterhin Vorteile für Einzelfälle mitbringt, z.B. bei sehr kleinen Läsionen oder entzündlichen Veränderungen. Im Idealfall ermöglichen KI-Anwendungen hier in Zukunft einen zielgerichteten Einsatz der DCE oder machen diese eben im Regelfall obsolet.

Und Sie erwähnten ja bereits die Nutzung von KI-Technologien, mit Blick auf zukünftige Entwicklungen. Sind denn KI-Tools im Bereich der Prostatabefundung heute bereits soweit entwickelt, dass sie Active Surveillance erleichtern?

In jedem Fall, Lösungen wie bspw. von mediaire bieten bereits heute Vorteile durch Effizienzgewinne. Die Befundung durch semi-automatische Detektionen und Klassifikationen ist ein erster wichtiger Schritt gewesen. Mit mdprostate hat mediaire nun nochmal eine zukunftsweisende Neuerung auf den Markt gebracht. Das Tool unterstützt durch die vollautomatische Detektion und Klassifikation nach PI-RADS 2.1. Generell kann man aber beobachten, dass sich die KI-Tools sehr schnell entwickeln und immer mehr Vorteile bieten, weit über die Effizienz hinaus.

Warum sehen Sie in der Entwicklung einer vollautomatischen Lösung wie mdprostate so viel Potenzial für die Zukunft?

Ich denke, dass diese vollautomatischen Lösungen mittelfristig entscheidend sind, um uns Radiolog:innen entscheidend zu entlasten. Das wird auch greifbar, wenn man bedenkt, dass mdprostate von nun an auch die Verlaufskontrolle automatisiert durchführt. So muss ich nur noch in Ausnahmefällen die Ergebnisse korrigieren. Und kann mich in allen anderen Fällen direkt auf die, gerade in der Active Surveillance durchaus, komplexe Befundung konzentrieren. So können wir die Technologie nutzen, um kurzfristig eine Qualitätssteigerung der Diagnosestellung zu erreichen.

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