Studie zur Optimierung des Workflows bei MS-Fällen durch die Anwendung von mdbrain

mdbrain Läsionscharakterisierung
Ein Forschungsteam der Universität Greifswald hat sich den Auswirkungen von KI-Software auf die Arbeitsabläufe in der MS-Diagnostik gewidmet. Zur Anwendung kam das mdbrain Modul “Läsionscharakterisierung”, wodurch eine automatisierte Charakterisierung von Läsionen der weißen Hirnsubstanz ermöglicht wird. Die positiven Effekte durch die Integration von mdbrain erstrecken sich auf Effizienzsteigerung, präzise Befundung und Entscheidungsoptimierung.

Die Studie widmete sich dabei einer Bandbreite an Einflussfaktoren im Rahmen der MS-Befundung. Mit Blick auf die Befundungszeit, die Radiolog:innen je Untersuchung am Bildschirm verbringen, konnte eine signifikante Reduzierung um durchschnittlich 210 Sekunden beobachtet werden. Diese Effizienzsteigerung ermöglicht es den Radiolog:innen, ihre Zeit effektiver zu nutzen und sich auf anspruchsvollere Aufgaben zu konzentrieren, da Routineaufgaben wie die Läsionszählung übernommen werden. Diese Ergebnisse wurden durch die Studie einer Forschungsgruppe vom Universitätsklinikum Schlwesig-Holstein aus dem European Journal of Radiology (2024) bestätigt.

Unterstrichen wird die Bedeutung dessen durch die hohe Genauigkeit bei der Läsionserkennung, insbesondere bei komplexen Befunden mit vielen oder zusammenfließenden Läsionen. Zusätzlich ermöglicht mdbrain laut der Studie eine schnellere und objektivere Entscheidung über die Notwendigkeit von Kontrastmittelgaben, was zu einer Reduzierung unnötiger Kontrastmittelanwendungen führen könnte.

Die automatisch generierten strukturierten Berichte verbessern die Kommunikation zwischen Radiolog:innen, Patient:innen und klinischen Ärzt:innen erheblich. Durch die gute Dokumentation wird der Austausch von Informationen erleichtert und Missverständnisse werden minimiert, was zusätzlich zu einer besseren Gesamtversorgung der Patient:innen beitragen kann.

Trotz dieser zahlreichen Vorteile zeigt die Studie auch einige Herausforderungen und Einschränkungen auf. Insbesondere in artefaktanfälligen Bereichen des Gehirns ist eine kritische Überprüfung der KI-Ergebnisse durch erfahrene Radiolog:innen empfehlenswert, um falsch positive Befunde zu vermeiden.

Wenn Sie an den Details der Studie interessiert sind, können Sie über den folgenden Link auf die Veröffentlichung zugreifen:

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